Historisch bedeutsame Gebäude in Mittel-Gründau

1. Fürstliche Domäne

Seit dem 17.Jahrhundert Wohnhäuser und Scheunen, im 19. Jahrhundert erbaut, weisen Ysenburger Wappen mit Jahreszahlen auf Torbogen 1853

2. Unterdorfer Backhaus

Backhaus bis etwa 1960

3. Alte Schule I.

Schule um 1780/90 bis 1878. Die Mittelgründauer Schüler besuchten nach dem 30jährigen Krieg die Schule im Glöcknerhaus auf dem Berg bei der Bergkirche, danach (seit 1743?, Pfr. K. F. Kreutzel) die Schule in Mittelgründau. Laut Hans-Velton Heuson hatte Mittelgründau schon vor 1700 eine Schule. Bald nach 1700 wurde ein Schulhaus gebaut. Das kleine, alte wurde zum Hirtenhaus. 1835 hatte die Schule 114 Schüler. Das in der „Langen Gasse“ (Obergasse,Schulstraße) um 1780/90 erbaute Schulhaus erfuhr mehrere Umbauten bis 1878 das neue Schulgebäude in der Kirchgasse (Büdinger Straße, Hain-Gründauer-Straße) erbaut wurde.

4. Alte Schule II.

Errichtet 1878.
1904 Bau des Glockenturms
Glocke von Hamm, Frankenthal
Schule 1878 bis 1995
Außerdem: Wohnung, Rathaus, Standesamt und Gottesdienste

Inschrift über dem Eingang:

Gott zur Ehre, der Schule zum Heil.
Erbaut im Jahre 1878 unter
Gr. Kreisrath Klietsch
Gr. Buergermstr. Kalkhof, GR. Beigeordneten Volz
den Gemeinderathsmitgliedern

J. Bach, J. Meininger VII, C. Hohenstein
F. Meininger VI, H. Andres, F. Betz
J. Euler, W. Lott, F. Knickel

Ausgefuehrt durch
Bautechniker Muth,

Maurer Wacker, Zimmermann Kraemer
Steinhauer Boller

5. Schulglocke

Die Glocke, von Hamm in Frankenthal gegossen, hat einen Durchmesser von 70 cm und ist von der Schärfe bis zur Platte innen 51 cm hoch.
Sie weist mehrere Stege auf: drei runde auf der Haube, vier am Hals, zwei Dreikantige und einen runden am Wolm sowie zwei runde am Schlagring. Der Wolm geht mit einem kleinen Absatz in den Schlagring über. – Aufschrift:

GEGOSSEN FÜER DIE GEMEINDE MIT
TEL-GRUENDAU
VON A.HAMM IN FRANKENTHAL
1873

6. Alte Schuluhr

Die alte Schuluhr befindet sich im Museum von Orgelbauer B. Schmidt in Gelnhausen.

7. Denkmal auf dem alten Friedhof

Auf dem Denkmal für die Gefallenen und Vermißten des ersten Weltkrieges stand:
„Unseren im Weltkrieg 1914 – 1918 gefallenen Söhnen.“
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Inschrift durch eine neue ersetzt:

1914/18 + 1939/45
DEN TOTEN
ZUR EHRE
DEN LEBENDEN
ZUR MAHNUNG

Auf den anderen Seiten sind inzwischen Platten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen und Vermißten angebracht worden.

 
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